MEINUNGEN

Familie Carrara aus Italien
Valeria, 14, Teilnehmerin am DAS Englischcamp

In seguito alla ns. Telefonata, vi confermo che Valeria e’ stata felicissima di frequentare il vs. Campus e vorrebbe ripetere l’esperienza anche quest’anno. Dai suoi racconti ci e’ parso di capire che abbia parlato in inglese quasi 24 ore al giorno. Primo, perche’c’erano pochi italiani e secondo perche’,gli altri ragazzi che erano li’ per imparare il tedesco, parlavano in inglese con lei. Valeria ha apprezzato sia il metodo di insegnamento, non tradizionale, sia le attivita’ pomeridiane ed anche il luogo in cui si svolgeva il campus. Valeria ci ritornerebbe volentieri, soprattutto se potesse incontrare gli amici dell’anno scorso. Anche noi genitori siamo rimasti soddisfatti della buona riuscita di questa vacanza-studio e vi ringraziamo molto per questo.

Cordiali saluti.

Famiglia Carrara

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Valeria hat sich sehr darüber gefreut, an Eurem Sommercamp teilzunehmen. Sie möchte gerne nächstes Jahr diese Erfahrung wiederholen. Sie hat uns erzählt, dass sie 24 Stunden am Tag Englisch gesprochen hat, denn es waren sehr wenige italienische Jugendliche da und mit den anderen hat sie auf Englisch kommuniziert. Valeria hat sowohl die Lehrmethode sehr gut gefallen, die so unkonventionell war, als auch die geplanten Nachmittagsaktivitäten und die Location des Camps. Valeria wünscht sich, im nächsten Jahr die neu gewonnenen Freunde wiederzusehen. Wir Eltern waren auch sehr zufrieden, dass dieser Bildungsurlaub gut gelungen ist und wir möchten uns an dieser Stelle bei euch allen bedanken.

Liebe Grüße

Familie Carrara

Michaela, Lehrerin im DAS Sommercamp

Ein Sommercamp irgendwo in Brandenburg? Und dann auch noch „Schule“? Klingt erst mal nicht so spannend? Wie wäre es dann damit: „Achterbahnfahren“ unterm Sternenhimmel? Wasserski? Shoppen in Berlin? Bei Madame Tussauds den Stars ganz nah sein? Schwimmen im See, Fußball, Volleyball, Tanzen, Singen (in der S-Bahn), Schnitzeljagd, Stockbrot am Lagerfeuer und einfach nur jede Menge Spaß mit anderen Jugendlichen aus aller Herren Länder? Schon besser, oder?! – Und das ist nur ein Bruchteil der Dinge, die wir im Sommercamp zusammen erlebt haben.
Die Auswahl sowohl der Schüler als auch der Betreuer und Lehrer passte – die Stimmung war vom ersten Tag gut und schnell entstanden ein wirkliches Wir-Gefühl und ein echtes Miteinander in der Gruppe. Viele Tränen beim Abschied, Facebook-Kontakte und die ein oder andere Freundschaft, die das Sommercamp sicher lange überdauern wird, sind Zeugen!
„Und die Sprache?“ werden sich die Schüler nun vielleicht hoffnungs-, die Eltern wohl eher sorgenvoll fragen. Auch die kommt natürlich nicht zu kurz! Das Schöne ist: wir lernen nicht nur im Unterricht, sondern vor allem auch spielerisch beim Essen, beim Sport, bei den Ausflügen – und manche sogar im Schlaf! Wie sonst wäre die Freude einer Schülerin zu erklären, die ausgerechnet beim Wecken am dritten oder vierten Tag feststellte: „Jetzt habe ich zum ersten Mal verstanden, was er gesagt hat!“ „Wirklich?“ – „ Ja, wirklich!“
Wenn ich also eine Empfehlung geben müsste, würde ich sagen: „Meldet euch an! Schnell, schnell, schnell!

Boudewijn, 13, Teilnehmer am DAS Sommercamp
Das zusammen sein mit andere Nationalitäten und ein gemeinsamen Spräche (Deutsch oder Englisch) . Das war sehr toll weil er sehr viel Nationalitäten war und ich gerne Deutsch spreche.

Liene, Lehrerin im DAS Sommercamp

Im Sommer 2011 war ich als Lehrerin im Sommercamp tätig. Über die Stunden hinaus waren viele gemeinsame Freizeitaktivitäten angesagt: Schwimmen gehen, Sightseeing und vieles mehr. Hierbei zeigte sich, dass der Unterricht nicht beim Übertreten der Türschwelle des Klassenraums beendet ist, sondern erst im Rahmen der Freizeitaktivitäten so richtig beginnt. Besonders spannende Momente gab es beispielsweise in der S-Bahn durch spontane Konversationen mit Ur-Berlinern, an der Kasse im Edeka, beim gemeinsamen Musizieren…
Für die Jugendlichen liegt der Vorteil darin, mit einer Menge Spaß die Fremdsprache alltagspraktisch zu lernen – für mich stellt das Sommercamp insofern eine Bereicherung dar, als ich Spaß daran gefunden habe, mit Jugendlichen aus unterschiedlichen kulturellen Kontexten zu arbeiten.

Petra, 15, Teilnehmerin am DAS Sommercamp
Ich habe hier sehr viele Spaß bekommen. Sightseeing Tour hat mir sehr gafallen. und ich finde „Story of Berlin“ auch toll. Schnitzeljagd war super ( und wir haben gewonnen:)). Alles war super, toll… Ich habe hier nette Menschen kennengelernt. Vielen Dank! 🙂

Yasmin, Lehrerin im DAS Sommercamp

Pierre und David, beide 14 Jahre alt, beide aufgeweckt und offen ein neues Land und seine Kultur kennenzulernen. Sie sind gute Freunde geworden. Sie haben sich in den zwei Wochen, in denen sie zusammen English gelernt haben, kennengelernt. „Wir bleiben auf jeden Fall in Kontakt“ kommt es wie aus einem Munde. Dank Facebook wohl kaum ein großes Problem mehr. Englisch lernen war das gemeinsame Ziel, was sie beide zusammenbrachte.
Bei allen Jugendlichen konnte ich nach nur zwei Wochen eine erstaunliche sprachliche Entwicklung bemerken. Diese schnelle sprachliche Entwicklung lag vor allem daran, dass die Schüler untereinander und mit den Betreuern und Lehrern die meiste Zeit die Fremdsprache sprachen. Alltagssituationen, wie beispielsweise mit der U-Bahn fahren und ein Fahrticket kaufen, nach dem Weg fragen oder einfach etwas zu essen oder trinken im Café oder beim Bäcker bestellen, konnten ohne sprachliche Probleme gelöst werden. Durch interaktive Spiele wurden Alltagssituationen geübt und Satzstrukturen trainiert. Der entsprechende Wortschatz hatte sich automatisiert und für die Schüler war es nun kein Problem mehr, die entsprechenden Worte in Sätze zu kleiden. Die oft so genannten „Sprachblockaden“ wurden gelockert und aufgebrochen.
Auch während der Ausflüge und Freizeitaktivitäten begannen die Kinder, deutsche „Floskeln“ /Redensarten zu verwenden („Hey, guck mal, da drüben, das sieht ja geil [toll, klasse] aus“ oder „Achtung, der Bus kommt.“ Das hat ihnen maßgeblich geholfen, ihre Sprachkenntnisse spontan anzuwenden, ohne Angst und Scheu etwas Falsches zu sagen. Bei aufkommenden Fragen halfen sich die Schüler untereinander oder sie fragen uns.
Kurz um, zwei intensive, tolle und gewinnbringende Wochen, die den Schülern und Lehrern Spaß und Freude bereitet haben, die Sprache zu trainieren, praktisch anzuwenden und Spaß dabei zu haben.
Ich freue mich auf das nächste Jahr und bin gespannt, welche Nationen uns dann besuchen werden.